Skagerrakschlacht - Die größte Seeschlacht der Weltgeschichte auf neutralem Boden dokumentiert

„Das Sea War Museum in Thyborøn ist der perfekte Ort, um die Geschichte der Skagerraksschlacht zu erzählen, die sich während des Ersten Weltkrieges ereignete. Denn hier im dänischen Thyborøn befinden wir uns auf neutralem Boden. In Deutschland oder England würde man die Geschichte vermutlich etwas anders präsentieren, denn dort würde bei der Darstellung der Blickwinkel des jeweiligen Landes sicherlich eine gewisse Rolle spielen", so Gert Normann Andersen, Initiator des Sea War Museums.

Das Museum wurde im Herbst 2015 in einer der charakteristischen roten Thyborøner Baracken eröffnet. Diese wurde in Rekordzeit in ein modernes Museum umgebaut, in dem die 100 Jahre alte Geschichte und modernste digitale Plattformen eins werden.

Obwohl das Sea War Museum erst im September 2015 seine Türen öffnete, konnten bis zum Jahresende über 10.000 Besucher gezählt werden.

Bei der größten Seeschlacht der Weltgeschichte handelt es sich um die sogenannte Skagerrakschlacht, die etwa 100 Kilometer vor der Westküste Jütlands stattfand. Dabei standen sich 100.000 Soldaten und 250 Schiffe der britischen und der deutschen Flotte am 31. Mai 1916 in einer riesigen Schlacht gegenüber, die etwa 24 Stunden dauerte.

„Die Schlacht war sogar an der Westküste Jütlands zu hören. Es klang wie ein Donnerwetter", erzählt Gert Normann Andersen.

Der Skagerrakschlacht zählt 225 Schiffe auf dem Meeresboden

Als der Skagerrakschlacht zu Ende ging, lagen 25 Schiffe auf dem Meeresboden, und 8.645 junge Männer waren ums Leben gekommen.

„Dies war die letzte Seeschlacht der herkömmlichen Art, bei der zwei Flotten sich gegenüberstanden und den Feind unter Beschuss nahmen", so Gert Normann Andersen.

Im Museum sind originalgetreue Kopien der 250 an der Skagerrakschlacht beteiligten Schiffe als Meine Modellschiffe zu sehen.

Das Sea War Museum erzählt nicht nur von der Skagerrakschlacht, sondern von einem Weltkrieg, der auf dem Meer sowohl ober- als auch unterhalb des Meeresspiegels ausgetragen wurde. Vier brutale Jahre Krieg mit U-Booten und Luftschiffen, Minenschiffen und Zerstörern, Kreuzern und Handelsschiffen. Viele Männer kämpften und starben in den kalten Wogen der Nordsee, und möglicherweise wurde der Krieg gar hier entschieden.


Der Skagerrakschlacht hatte tragische persönliche Schicksale

„Wir legen großen Wert darauf, auch die vielen tragischen persönlichen Geschichten des Skagerrakschlacht zu erzählen. Wir geben den Geschichten Namen und Gesichter. Bei Krieg handelt es sich um grausame menschliche Schicksale, und bei uns wird der Krieg in keiner Weise verherrlicht. Wir sind ein Antikriegsmuseum. Aber wir erzählen die Geschichte, um den Gefallenen respektvoll zu gedenken", betont Gert Normann Andersen.

Die persönlichen Schicksale sind vielerorts im Museum gegenwärtig. Etwa in Form der Geschichte einiger deutscher Soldaten, die mit einem Luftschiff in der eiskalten Nordsee notwasserten und von einem vorbeifahrenden britischen Fischerboot nicht gerettet wurden, weil die deutschen Soldaten gegenüber den britischen Fischern in der Überzahl waren. Das Fischerboot ist daher einfach weitergefahren. In ihren letzten Stunden schrieben die deutschen Soldaten Abschiedsbriefe an ihre Familien zu Hause - Briefe, die als Flaschenpost verschickt wurden und später ihre Empfänger erreichten. Diese bewegenden Briefe werden im Museum wiedergegeben.

Kommen Sie nach Thyborøn der Gedenkstätte über der Skagerrakschlacht zu sehen.

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Unten können Sie der Film über der Skagerrakschlacht sehen(es ist leider nur in Englissh) aber wert zu sehen: